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Menschen, die die Welt braucht

Heute hatt ick ne schöne Situation erlebt. Haste nich oft sowat. Ick loof da so mit Wauwi meines Weges, da seh ick jerade noch rechtzeitig, daß da ne zertöpperte Glasflasche uffm Gehweg liecht. Nee wattn A.........!
So'ne Sauerei! Da seh ick paar Häuser weita ne Frau mit Besen und Schubkarre im Vorgarten stehn, loof hin und frag se, ob se so lieb sein kann, die Scherben uffzufegen. Klar! sagt se. Wo? Wir tappern jemeinsam zum Tatort und sie fegt und fegt und ick bin janz hin und wech. Sowas nettes! Wauwi und ick bedanken uns janz herzlich und wir ziehen wieder unsere Gassi Runde. Einfach nur schön. Marienfelder Bürgerin mit großem ❤️

Beste Currywurst ever

Ick hab's doch imma jewusst, nu isset endlich raus, dit is die beste Bude weit und breit. Und nu wird se ooch noch jeehrt mit so wat charmantem 😍. Ick bin rischtisch jerührt. Meen Männe soll ja nich so oft Currywurscht essen, abba wennse da so jut schmeckt, wat soll man machen 🤷‍♀️. Abba die Suppentöppe sind ooch der Knaller. Sowat von lekka und loofen jedetmal fast übern Rand. Da wird man imma satt bei Jörg und Claudia.
Weita so!

Von Fahrradstreifen und anderen Sorgen

Ja wo radeln se denn?...würde Loriot von sich jeben. Nur is die Sache leider nich so janz lustig. Die Jefahr für Radfahrer im Straßenverkehr is ja nu unvakennbar groß. Da muß wat passiern. Abba doch nich mit de Keule wie inna Steinzeit! Nach´m Motto: „Jetzt bin ick ma dran“ , wie viele Radfahrer von sich jeben. Nö, so kann man nich miteinander umjehn. So nich. Auch von Seiten der Autofahrer hör ick nur noch Hassparolen. Der Bürger wird ja ooch nich informiert. Da könn wa nach Plänen geiern wie wa wolln, da kommt nüscht. VLB blockiert sämtliche Informationen. Kinners, wat is nur los? Einfach is dit nich, dit wissen wa alle, ooch weil die alten Straßen dit oft jar nich herjeben. Bei manchen Straßen jehts prima, bei anderen nich. Bei manchen Straßen jehts prima und der Bezirk macht trotzdem Mist, ick sag nur Goerzallee, abba dit is ja´n anderer Bezirk 😉
Hmm…aber inner Marienfelder Allee könnt nämlich gerade ooch sowat wie Mist entstehn. Da fehln een paar Zentimeta, damit Radstreifen und parkende Autos funktionieren. Die Maße hat sich ja mal eena ausjedacht. Soll der halt nochmal denken, oda? Dit kann doch nich sein, daß die Autofahrer jetzt alle ihre Parkplätze verliern. Oda nur 50, 40, 30, ??? Prozent? Ick hab jetzt wat von 3% jehört, oder wurde da jenuschelt, oder Wunschjedanke hat sich durchjesetzt? Ick wees dit nich. Kann ja keene Pläne sehn. Nich ma Protokolle jibt’s von den Sitzungen. Abba jebaut werden soll schon im Herbst. Wie jeht denn dit? Transparent is dit nich. Übarumpeln nenn ick dit.
Oda senkt die Bordsteinkanten ab und lasst die Autos halb druff uffm Bürjasteig stehn. Dann jeben beede Ruhe und Frieden. Ihr könnt euch doch sonst ooch imma vamessen und vaplanen – warum nich ooch zufällig hier? Jebt euch n Ruck. Is nur janz janz wenich.
Die Jewerbetreibenden und die Ärzte und Physiopraxen danken dit euch ooch ausserordentlich. Wenn die Leutchen woanders mit de Krücke besser hinkommen, schliessen die nämlich janz schnell ihre Pforten. Und dit wolln wa doch nich. Auf so´nem Streifen darf man ja nich ma kurz halten und rauslassen. Nich ma dit! Is ja ooch klar. Zu jefährlich. Abba sind total versauerte Autofahrer nich ooch jefährlich? Spätestens bei der nächsten Wahl? Versucht doch beedet möglich zu machen – Parken UND Radeln – dann könn wa alle wieda lachen über so´n Satz à la Loriot….ja wo radeln se denn….na hier!

Eure Marie N. Felderin
oda dit Mariechen ;)

Unser Teich Alt-Marienfelde

Wasser is Leben und ohne Wasser keen Leben. Daher sollten wir alle Wasserplätze pflegen und hegen und nich vasacken lassen. So wie den Dorfteich Marienfelde, der imma mehr und mehr versumpft.

Abba da jibts jetzt nen engagierten Bürjer, der dit Dilemma inne Hand jenommen hat! Ick war janz von Socken, wat der allet anjestellt hat, um soweit zu kommen. Wie´s jetzt aussieht, kommt bald wieda Wasser in den Teich üba eenen Brunnen. Also keen umständlich ranjekarrtes Trinkwasser. Janz versteckt, janz leise pumpt dann eene Pumpe hier und da etwas Wasser in den Teich. Die Leute in de Ämta könn ja nüscht dafür, dasse soviel Bürokram am Hacken ham und an uns vateilen müssen, aber krass isset schon, wat man da allet so braucht. Und bissken teuer ooch. Dit will wohl erstmal die Kirche vorschiessen. Hut ab dafür! A propos Hut, fragt mal beim nächsten Besuch nach, ob da wat an Spende benötigt wird.
Für die folgende Betreibung – dit kostet ja weiterhin Wartungs- und Stromgeld – jibts bestimmt bald eenen netten Sponsor, der dit mit untastützt. Möcht ick wetten, dass der schnell jefunden wird. Denn so wie der sprudelnde kleene Brunnen im Gutspark, der so viele Seelen beglückt, so is ooch der Dorfteich eine Stätte des Lebens, wenn ooch nich sprudelnd, so aber seicht dahin funkelnd im Sonnenlicht, uff tausenden von Bildern festjehalten, sei es bei Hochzeiten oda eenfach nur so. Hier kann man ufftanken, sich inspirieren oda ooch nur trösten lassen. Wasser is Leben. Und dit Leben kann so schön sein. Danke an alle Engagierten!

Euer Mariechen
Marie N. Felderin

Faulet Spiel - und der Automat jewinnt imma noch

19.03.2017

Wat ham wa nich allet untanommen in Berlin, um die Spielhallenflut einzudämmen. Dit neue Jesetz is ja nu ooch nich mehr janz neu, sondern schon längst gültig nach laaanger Überjangsfrist seit Mitte 2016 und wat passiert? Nüscht. Naja, wenigstens nich vülle. Die paar Hallen, die zumachen, machen dit freiwillig, weil se keenen neuen Antrag jestellt haben. Werden schon wissen warum. Die andern probierns eenfach, oda denken sich neue Sachen aus. Die Spielhallen müssen seit Inkrafttreten des Jesetzes wieda neue Anträje stelln. Und jeder neue Antrag muss einzeln und janz jenau jeprüft werden! Von dem völlig überlasteten Ordnungsamt? Wie solln die dit denn schaffen? Führt dazu, daß noch nich eene Spielhalle aufgrund soner Antragsprüfung und Nichterfüllung jeschlossen hat. Oda hab ick da wat falsch vastanden?

Der Spielhallenklopper in Marienfelde z.B., dit is doch schon von der Größe her per se ohne dit prüfen zu müssen nich zulässig, also wat soll dit? Oder sind nur 8 Automaten einjeschaltet? Warum is die noch offen? Weil so´n Prüfungsverfahren so lange dauert? Weils da wieda elend lange Fristen jibt? Wußte man nich vorher, daß dit Jesetz irgendwann in Kraft tritt? Konnte man dafür nich vorsorjen mit Antragsbearbeitern oder sowat? Jibt dit nich ne Art Schnellverfahren für sone eindeutigen Sachen? Wenn wir dit nich vastehn, wer kanns uns Bürjern erklärn, daß wirs vastehn und daß wa merken, da hat sich jemand janz jenau Jedanken rechtzeitig drüba jemacht?! Leute! Der eene oder andre Nachbar jeht daran samt Familie zugrunde! Dit muß schnella jehn mit den Schließungen! Und ooch nich Ummodeliern in Wettbüros. Dit is allet son Krampf. Jibt dit nich schon jenug arme Leute unta uns? Reicht dit nich, wenn die Dinger inna Kneipe hängen, wo wenigstens noch dit Jesellige dabei is und man die Sucht wahrnimmt und gegensteuern kann? Und dit erleb ick imma häufiger, daß man dort verantwortungsbewusst uff die Leutchen zujeht. Sowat is prima. Bisschen Spaß is ja jut und soll ja ooch sein - da hat ooch niemand wat dajejen, aber nich wie betäubt und apathisch vor der Kiste hängen und uff dit große Glück warten, wie dit nu mal inna Spielhalle is - und am Monatsende jewinnt dann doch imma der Automat.

Euer Mariechen 

Marie N. Felderin 

Schneller als die Polizei

 

8.März 2017
Meene Wünsche wurden doch tatsächlich erhört! Ick kann's kaum glauben. Im Herbst wird die neue alte Heilandsweide jepflanzt! Dann bitte mit viel Trari Trara und Hoppsassa! In Jedenken an eenen selbstlosen, von allen jeliebten Menschen und die vielen Träume und Wünsche, die unta diesem Baum schon in Erfüllung jingen. 

❤liche Grüße 

Marie N. Felderin 

von Marie N. Felderin

Die (fast vergessene) Heilandsweide                                                                        05.03.17

Bei eenem Spazierjang in Marienfelde mit der Bezirksbürjameisterin Schöttler hamwa von der schönen Sage jehört, von der Heilandsweide. Von dem tragischen Tod des Knechtes und Schafhirten vom Gut Horstenstein, so um 1750 irjendwann muss dit jewesen sein, der sein Schaf retten wollte und selbst im Morast versank. Und da alle gloobten, dat der Knecht mit seinem Bart und weißem Haar wat magischet hatte und weil er ooch Mensch wie Tier mit Naturmedizin zu heilen vamochte und daher ooch den Namen „Heiland“ abbekam, gloobte man ooch, dat sein Hirtenstab, der nach seinem tragischen Unfall im Schlamm steckenblieb, eene „prächtige heilige Weide“ hervorbrachte. Die Heilandsweide.

Nu begab es sich, dat der Blitz vor een paar Jahren in dieselbe einschlug. Welch ein Jammer! War nich mehr zu retten. Heute steht nüscht mehr da, ausser een Stein, der an den Baum erinnert.
Ick wünsch ma, dass wieda so`n Baum an der Stelle steht, der imma wieda dran erinnert, wat für´n toller, sellbstloser Mann da jelebt hat. Oda einfach nur der schönen Jeschichte wejen. Ick hoff, dass die Frau Schöttler wieda mal mit uns da langspaziert, dann an eenem herrlich schönen Weidenbaum vorbei und uns wieda die schöne Sage vorliest. Und wat so noch nebenbei abfällt - nämlich Sauerstoff und Platz für Vogelnester, is vom Baum janz umsonst jespendet als Dankeschön für die Pflanzung…..